Unsere Hunde

In unserem Tierheim warten durchschnittlich immer zwischen 15 und 30 Hunde auf ein neues Zuhause. Wir versuchen, diese Homepage möglichst aktuell zu halten. Dennoch kann es sein, dass Ihr Traumhund vielleicht noch nicht abgebildet ist oder schon vermittelt wurde. Gerne geben wir Ihnen auch telephonisch Auskunft oder schauen Sie doch einfach einmal während unserer Öffnungszeiten vorbei.

 

Sollten Ihnen unsere Hunde in der Umgebung des Tierheims auf Spazierwegen begegnen, erkennen Sie diese an den zartrosa Leinen mit Aufschrift "Tierheim", die der Gassigeher entweder direkt am Hund hat, oder, sofern er mit Laufleine unterwegs ist, am Körper sichtbar trägt. Weitere Infos hierzu siehe unter Aktuelles.

Wer kennt diesen Hund?



Dieser Pudel (Mix) wurde in Bärnreuth bei Bad Berneck gefunden und zu uns gebracht. Wer kennt die Besitzer, oder wer erkennt seinen Hund?

Tierheim Wunsiedel überfüllt! Viele Hunde warten auf ein Zuhause!

Das Tierheim Wunsiedel sucht verantwortungsvolle neue Familien für folgende Schützlinge:

2 Labrador Retriever

div. Welpen (Schäfer-Collie und Schäfer-Retriever-Mischlinge)

Interessenten melden sich bitte bei Frau Hoffmann (Tierheimleiterin) unter der Telefonnummer:

09232-2299

Notfall:

Thommy - schon sehr lange im Tierheim Wunsiedel - Spitzmischling - lieber Kerl - 14 Jahre und topfit!



Privatvermittlung: kleiner Jagdhund-Mischling

9 Jahre alt, fit, agil, freundlich.

Daten des Eigentümers über Tierheim Bayreuth erhältlich.

Privatvermittlung Bernersennen Hund

weiter Infos und Kontaktdaten der Eigentümer über Tierheim Bayreuth

Paul
Deutscher Schäferhund, Rüde
geb. 16.12.05




Beschreibung folgt.

Spikey
Westerwälder Kuhhund-Mischling
Rüde, geb. Mai 2007




Spikey wurde abgegeben, da mit Kündigung der Wohnung gedroht wurde und der Besitzer mit ihm überfordert war.

Spikey ist ein Hirtenhund-Mischling, der rassegemäß viel geistige und körperliche Auslastung benötigt.

Spikey kennt die Grundbefehle und kann auch alleine bleiben. Spikey kannte bislang nur eine Hündin, ist bei uns jedoch freundlich zu anderen Hunden.

Spikey hat eine fremde Frau, die ihn noch beim alten Besitzer kennenlernen wollte, um ihn evtl zu übernehmen, in die Hand gebissen, als diese unvermittelt, ohne Ansprache auf ihn zugegangen ist. Spikey hat bei uns nun schon einige fremde Menschen langsam kennenlernen dürfen, die er problemlos akzeptiere.

Spikey wünscht sich ein aktives Zuhause ohne (kleine) Kinder und den Besuch einer Hundeschule, die auf die rassebedingten Eigenschaften eingeht und ihm den Feinschliff im Gehorsam nahebringt. Außerdem würde er sich über einen eingezäunten Garten sehr freuen.

Foxi
Glatthaar Foxterrier, Rüde
geb. 2007



Foxi, wie er bei uns genannt wird, ist ein Fundhund aus der Nähe von Neudrossenfeld.

Foxi war vermittelt, kam jedoch zurück, da er sich als 24h-Stunden-Job erwies. So z.B. wollte er täglich gegen 5 Uhr raus – und bellte sich die Seele aus dem Leib.

Er ist sehr hartnäckig, wie Terrier nunmal sind – ebenso hartnäckig und konsequent sollte der zukünftige Halter sein, ohne dabei sinnlose Härte oder gar Gewalt anzuwenden.

Foxi ist sehr agil und sportlich, er sucht ebensolche Menschen, die ihm noch so einiges beibringen und seine immense Lernfreude und -fähigkeit befriedigen, ihn so auslasten und zu einem zufriedenen und ruhigen Hund werden lassen. Aus Übermut, Streß und Langeweile kneift Foxi gerne in die Schuhe. Ohne ausreichende Beschäftigung wird Foxi zur Nervensäge.

Foxi hat es schwer mit dem Alleine-bleiben und sollte größere Kinder im neuen Rudel haben im Jugendalter.

Foxi würde sich sehr freuen, wenn er bald ein neues Zuhause finden würde, bestenfalls mit Terrier-Erfahrung, viel Beschäftigung und sportlicher Betätigung. Günstigstenfalls, ohne alleine bleiben zu müssen.

 

Boomer
Mischling, Rüde
geb. Mai 2007




Boomer wurde mit 10 Monaten abgegeben, da er nach den Kindern in der Familie geschnappt hat, in der er seit seinem 3. Lebensmonat lebte.

Boomer kann kurzzeitig alleine bleiben, kennt die Grundbefehle und versteht sich gut mit Artgenossen.

Wenn eine fremde Person in die Wohnung kommt, kann es sein, dass er knurrt.

Bei uns verhielt er sich bisher änglich und zurückhaltend, faßt jedoch langsam Vertrauen und beginnt, sich bei bekannten Menschen zu freuen. Mittlerweile freut sich Boomer auf annähernd jeden, der sich mit ihm beschäftigt.

Boomer sollte auf jeden Fall in ein ruhiges Zuhause mit Hundeerfahrung und ohne Kinder, das konsequent und einfühlsam in einer Hundeschule und Zuhause mit ihm arbeitet, um ihn sicher durch den Hundealltag zu führen.

 

Jack
Deutscher Schäferhund
Rüde, geb. 2001



Jack wurde beschlagnahmt, da er mit 20 blutenden Löchern im Hals, sowie einem Elektroschockhalsband aufgefunden wurde.

Die Behandlung durch den Arzt ließ er ruhig und freundlich über sich ergehen.

Jack ist laut Angaben der ehem.Besitzer ein freundlicher Hund, der auch gerne Kinder um sich hat.

Er wurde bisher im Zwinger gehalten, konnte jedoch tagsüber den gesamten Hof nutzen und es wurden Spaziergänge mit ihm unternommen.

Jack hat laut Vorbesitzern keine besondere Ausbildung oder Hundeschule erhalten, kennt jedoch die Grundbefehle, die er zuverlässig befolgt.

Jack fährt problemlos im  Auto mit und büchste gerne aus, wenn das Hoftor offen stand.

Hier zeigt Jack sich freundlich, aber auch etwas ungestüm und dankbar für jede Aufmerksamkeit.

Wegen der noch nicht einschätzbaren psychischen Folgen der "Behandlung" des Hundes wünschen wir uns ein hundeerfahrenes Zuhause ohne Kinder und möglichst in ruhiger, ländlicher Gegend mit sicher eingezäuntem Grundstück. Auch soll er keinesfalls wieder in Zwingerhaltung.

Wer hat  Erfahrung im Umgang mit mißhandelten Hunden und möchte Jack sicher durch das restliche Hundeleben leiten?

Bonnie
Schnauzer-Mix, Hündin
geb. ca. Nov. 2006




Bonnie kam zu uns zurück, weil man nicht mit ihr zurechtkam.

Bonnie war sehr aufgedreht und hatte Probleme neuen „Lernstoff" zu behalten. Dies hat sich durch intensive Betreeung mit ihrer Bezugsperson wesentlich gebessert, sie arbeitet konzentrierter und zeigt sich als intelligenter, motivierter Hund. Bonnie ist recht gut lenkbar, wenn sie Aufgaben hat und gefördert und gefordert wird.

Bonnie braucht vor allen Dingen ein ruhiges Zuhause, in dem stetig und konsequent mit ihr gearbeitet wird. Kinder sollten nicht vorhanden sein.

Bonnie zwackelt in den Arm, wenn sie sich überfordert fühlt, oder mit einer Situation nicht zurecht kommt. Dies ist jedoch durch genügend Auslastung und Übung in den Griff zu bekommen

Bonnie versteht sich mit anderen Hunden, Jogger und Radfahrer sind ihr mittlerweile meist egal.

Bonnie wünscht sich ein Zuhause bei Leuten, evtl mit Garten, die über liebevolle Konsequenz mit ihr arbeiten.

 

Rocky Nr.2
Labrador x Schäferhund, Rüde kastr.
geb. ca. 2001



Rocky kam zu uns, weil man sich nicht mehr um ihn kümmern konnte, da die Besitzerin einfach weggegangen und ihn zurückgelassen hat.

Der 7jährige kastrierte Rüde ist freundlich, auch zu fremden Menschen. Er mag Kinder, diese sollten jedoch schon größer sein, da er zur Begrüßung gerne an den Zweibeinern hochspringt.

Rocky fährt gern Auto, ist stubenrein, kennt die Grundbefehle und ist im Moment noch sehr aufgeregt und „hibbelig".

Rocky kennt und mag Katzen. Von seinen Artgenossen mag er nur die weiblichen Vertreter.

Er kann alleine bleiben und liebt ausgedehnte Spaziergänge.

Rocky wünscht sich ein liebevolles Zuhause mit viel Auslauf. Sicher würde er auch locker am Fahrrad nebenhertraben. Dies müßte aber langsam trainiert werden, um Herz, Kreilauf und Gelenke nicht von 0 auf 100 zu belasten.

Wer hat ein Herz für den netten Kerl?

Balu
Labrador-Mix, Rüde, kastriert
geb. Dez. 2005



Balu wurde in seinem jungen Leben schon mehrfach „herumgereicht". So ist es für ihn ein Glück gewesen, im Tierheim zu landen. Denn nun hat er hoffentlich endlich die Chance, Besitzer für ein ganzes Leben zu finden.

Balu ist sehr lebhaft und möchte viel beschäftigt werden. Dabei ist es jedoch wichtig, ruhig mit ihm zu arbeiten, weil er sehr schnell "hochdreht" und dann auf nichts mehr achtet. Wilde Rauf- und Ballspiele sind deshalb für ihn tabu, angesagt dafür ruhige Konzentrationsübungen (Suchspiele, Gehorsamsübungen,  Kunststückchen).

Balu hat vermutlich auf dem eigenen Grundstück bzw. im Haus einen ausgeprägten Schutztrieb. Für ihn wäre deshalb eine Stelle ideal, wo nicht ständig Fremde ein- und ausgehen.

Mit anderen Hunden versteht er sich gut, und es wird nun wichtig sein, dafür zu sorgen, daß es auch so bleibt, indem er regelmäßig Kontakte zu anderen Hunden erhält.

 

Balu entwickelt sich u.a. durch Training mit seinen Stammgassigeher sehr gut und hat sehr viel Spaß bei Gehorsams- und Suchübungen, er ist schon fast ein Workaholic. Balu ist ein Hund für sportliche, aktive Menschen, die sehr viel gemeinsam mit ihrem Hund unternehmen und ihm so manches Kunststückchen beibringen möchten.

Balu sollte in hundeerfahrende Hände kommen

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Snoop
Mischling, Rüde, kastriert
geb. 2004




Snoop wurde abgegeben, weil der Vermieter mit Kündigung gedroht hatte, da sich die Nachbarn von seiner Erscheinung "bedroht" fühlten.

Snoop war kurzzeitig vermittelt, hatte jedoch keine Gelegenheit sich einzuleben und Vertrauen zu fassen. Er wurde, entgegen unserer Empfehlung, sofort mit vielen neuen, auch unangenehmen Reizen konfrontiert, und schlußendlich zurückgegeben, da er sich beim Tierarzt "aufführte wie ein Berserker".

Snoop mag keine anderen Rüden, Hündinnen entscheidet er je nach Sympathie, zu Welpen gibt es keine Erfahrungen. Bei uns mag er alle bisher kennengelernten Hündinnen und hat auch mit einem kastrierten Rüden kein Problem.

Er kennt die Grundbefehle und hört bereits recht gut. Snoop fährt gerne Auto, läuft für sein Leben gern und möchte gefordert werden. Er ist kein Couchpotatoe, der mit einer kleinen Runde zufrieden ist.

Fremden gegenüber war er teilweise skeptisch, zurückhaltend, was sich jedoch in „wer bist du denn, ich bin der Snoop" geändert hat.

Snoop wünscht sich einen Menschen mit Hundeerfahrung oder den Besuch einer guten Hundeschule. Geistige Beschäftigung möchte er natürlich auch unbedingt haben und das nicht zu knapp.

Rico
DSH-Malamute-Mix, Rüde, kastriert
geb. Okt. 2005



Rico wurde abgegeben, weil keine Zeit mehr für ihn war.

Der junge, lauffreudige und freundliche Rüde macht gerne lange Wanderungen, was den Malamute in ihm zufriedenstellt.

Rico ist verträglich mit anderen Hunden, kann aber nicht lange alleinebleiben. Wenn ihm langweilig war, mußte schon das eine oder andere Kissen dran glauben.

Der junge Mann mag keine Jogger und Radfahrer, auch Autos machen ihm Probleme. Rico braucht dahingehend noch Training und Übung.

Erfahrungen mit Kindern im Rudel liegen nicht vor, da Kinder in seinem alten Rudel nicht vorhanden waren.

Wer kann sein Lauf- und Beschäftigungsbedürfnis befriedigen und ihm ein dauerhaftes Zuhause bieten?

Theresia
Cocker-Mix, Hündin
geb. 1993



Resi wurde zusammen mit ihrer Freundin Helga (breits vermittelt)  in der fränkischen Schweiz gefunden.

Im Gegensatz zu Helga war Resi gesundheitlich wesentlich schlimmer dran:

Neben dem ebenso verfilztem Fell, Ohrmilben und Flöhen wie bei ihrer Freundin, hat sie wahrscheinlich noch Mammatumore. Ebenso hat sie eine Gesäugeentzündung.

Laut Tierärztin muß Resi als „Gebärmaschine" mißbraucht worden sein..... Das Foto spricht für sich.

Resi ist nicht mehr so gut zu Fuß, aber dankbar für jede liebevolle Zuwendung und Beschäftigung. Sie schätzt die Ruhe und Beschaulichkeit, hängt dabei aber sehr an ihrer quirligen Freundin, wie auch umgekehrt. Resi kann so schnell nichts erschüttern und zeigt sich trotz aller Handicaps fröhlich und aufgeschlossen.

Der Tumor wurde in der Tierklinik entfernt und das Gewebe gestrafft. Resi hat sich von der Operation sehr gut erholt und blüht wieder auf.

Resi war bereits einmal vermittelt, kam jedoch zurück, weil sie sich mit der Katze des Hauses nicht zurechgekommen ist und sie gerne zum Frühstück gehabt hätte.

Wer möchte der lieben alten Dame ein schönes, ruhiges Zuhause bieten?

Kenji
Dackelmix, Rüde
geb. ca. 1994



Kenji ist ein Dackelmix mit dem typischen Wackeldackel-Gang und grundsätzlich ein sehr lustiger Zeitgenosse. Er schätzt die Ruhe und ist anfangs etwas ängstlich und zurückhaltend.

Mittlerweile stellte sich heraus, daß Kenji Spondylose und Schrumpfnieren hat.

Auch möchte er nicht immer überalle angefaßt werden.

Kenji möchte gerne einen schönen Altersruhesitz. Wer hat ein Herz für diesen kleinen Mann?

Willi
Labrador-Husky-Schäfer-Mix, Rüde
geb. 2005



Willi wurde schweren Herzens abgegeben, weil er zweimal gebissen hat. Er wurde vom Amtsveterinär begutachtet und ihm wurde keine gesteigerte Aggressivität bescheinigt. Willi möchte nicht bedrängt werden, seine Individualdistanz sollte auf jeden Fall geachtet und respektiert werden.

Willi ist ansonsten ein freundlicher, umgänglicher Hund, der sich bisher frei in Haus und Hof bewegen konnte und noch sehr verspielt ist. Er fährt gerne Auto und ist sehr lauffreudig. Er hört gut und möchte erfahrene Hundemenschen als neues Rudel. Kinder sollten nicht vorhanden sein.

 Willi war vor kurzem vermittelt, kam aber zurück, da bei ihm anscheinend der Huskyanteil sehr zu Buche schlägt: Er möchte gerne sehr viele Stunden laufen und wünscht sich einen Garten. Ansonsten verhielt er sich tadellos.

Jenny
Mischling, Hündin
geb. 2001



Jenny mußte ins Tierheim, weil ihre Besitzer sich trennten und beide sich wegen ihrer Berufstätigkeit nicht mehr um sie kümmern konnten.
Jenny wurde in der Wohnung gehalten, ist natürlich stubenrein und konnte auch mehrere Stunden alleine zu Hause bleiben. Mit dem kleinen Sohn der vormaligen Besitzer kam sie gut zurecht.
Jenny besuchte die Hundeschule und kennt die Grundbefehle sowie einige Kunststückchen.
Ihr großes Problem: Jenny ist sehr mißtrauisch bzw. ängstlich, sie hat wohl früher schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht – insbesondere mit Männern. Aufgrund ihrer Angst knurrt sie fremde Menschen erst einmal an und zeigt die Zähne.
Wen Jenny kennt, dem ist sie sehr zugetan. Beim Spaziergang ist sie sehr lebhaft und quirlig, hat die Nase ständig am Boden und möchte auch gerne noch etwas lernen.
Jenny muß lernen, daß Fremde für sie keine Bedrohung darstellen. Mit gezieltem Training und Geduld wird dies sicher möglich sein und Jenny kann zu einem wunderbaren Begleiter werden.

Tom
Dt. Schäferhund (Mix), Rüde, kastr.
geb. März 2006



Tom wurde abgeschoben, weil sein Besitzer nicht mehr mit ihm klar kam. Wohlgemerkt im Alter von vier Monaten! Eine Hundeschule zu besuchen, kam nicht in Frage, vielleicht aus finanziellen Gründen, viel eher jedoch, weil man keine Lust hatte, Zeit und Arbeit zu investieren. Was Tom genau in seinen ersten Lebensmonaten durchmachen mußte, wissen wir nicht.
Tom hat – vermutlich durch die Kinder im Haushalt, die ihn gepiesackt haben – gelernt, daß er sich mit Knurren und Abschnappen Menschen, die ihn verunsichern (Fremde), ersteinmal vom Hals halten kann. So zeigt er sich zunächst stets regelrecht aggressiv, bellt und zeigt auch die Zähne. Hat er jemanden jedoch als „ungefährlich“ kennengelernt, ist er äußerst anhänglich, verschmust und liebt es, angefasst und gekrault zu werden.
Es wäre schön, wenn sich bald jemand findet, der Geduld und Hundeerfahrung hat bzw. die Hilfe einer Hundeschule in Anspruch nimmt, um Tom zu zeigen, daß sein anfängliches Verhalten Fremden gegenüber nicht notwendig ist. Hier im Tierheim besucht eine Ehrenamtliche bereits mit ihm die Hundeschule, aber ein intensiveres Training wäre eben unbedingt wünschenswert.
Abgesehen von seinem einen Problem ist Tom sehr gelehrig, leinenführig, versteht sich gut mit anderen Hunden und kann sich zu einem traumhaften Begleiter entwickeln.

Vasco
Dt. Schäferhund, Rüde, kastr.
geb. Okt. 2004




Vasco wurde im Frühjahr 2005 als Halbwüchsiger in Bayreuth gefunden und bald vermittelt. Nun kam er ins Tierheim zurück. Der Grund: Vasco hat mehrfach gebissen.
Vasco wurde in der Wohnung gehalten und hat auch das stundenweise Alleinebleiben gelernt. Er kennt Katzen und soll sich gut mit anderen Hunden verstehen (was wir bislang allerdings nicht bestätigen können).
Die Vorbesitzer hatten es – trotz der üblichen Ratschläge bei den Kontrollen – versäumt, mit Vasco von Anfang an eine Hundeschule zu besuchen. Als es dann Probleme gab, waren sie auf dem Hundeplatz. Gelernt hat er dort aber offenkundig nichts. Vasco verwechselt Befehle wie „Sitz“ und „Platz“ und hat absolut keine Leinenführigkeit.
Bislang werden wir aus Vasco noch nicht schlau. Anfangs verhielt er sich im Zwinger regelrecht aggressiv, mittlerweile scheint er unproblematisch.
Wir gehen derzeit davon aus, daß in Vascos Erziehung so ziemlich alles falsch gemacht wurde, was man falsch machen kann und suchen deshalb für ihn hundeerfahrene neue Besitzer, die ihn mit Ruhe und Konsequenz erziehen.

Aktualisierung: Vasco verwechselt die Grundbefehle nicht mehr und führt diese zuverlässig aus. Er hat sich zum Positiven verändert und ist ruhiger und souveräner geworden. Auch die Leinenführigkeit hat sich sehr verbessert.

Yaki
Dt.-Schäfer-Mix, Hündin, kastriert
geb. ca. 2003



Yaki hieß ursprünglich „Lucky" (engl.: glücklich) als sie zu uns kam, aber viel Glück hat sie bislang noch nicht in ihrem Leben gehabt. Ihr erstes Lebensjahr hat sie wohl in einem Zwinger und an der Kette bei einer Gaststätte verbracht. Bei ihren zweiten Besitzern durfte sie zwar zeitweise ins Haus (ist also stubenrein), lebte aber sonst im Garten und im Zwinger.
Menschliche Zuwendung hat Yaki in den ersten zwei Jahren wohl wenig erfahren und zeigte sich anfangs eher scheu, ist aber mittlerweile sehr selbstsicher geworden. 
Yaki hat einige "Unarten", z.B. an Menschen hochzuspringen und sie verbellt sehr intensiv andere Hunde und zwickt oder schnappt dann auch nach Menschen, wenn sie sehr aufgebracht ist. Yaki besucht deshalb derzeit die Hundeschule und macht sehr gute Fortschritte.
Bekannten Personen ist sie innig zugetan.  Die lauffreudige Hündin kannte bislang keine Grundbefehle, lernt sie jedoch nach und nach ("Sitz" und "Platz" klappt schon). Sie konnte bei den Vorbesitzern ohne Leine Gassi gehen und neigt nicht zum Streunen. Auch das Autofahren stellt kein Problem für sie dar.
Für Yaki suchen wir Menschen, die ihr Sicherheit und Stetigkeit bieten, ihr Vertrauen aufbauen und sie umsichtig und ruhig noch erziehen. Hundeerfahrung wäre deshalb von Vorteil oder aber einfach der feste Wille, Yakis Probleme in Zusammenarbeit mit einer Hundeschule zu lösen.

Louise
VERMITTELT!




Louise – Ein Hundeschicksal und was es uns zeigt

 

  

 

Eine kleine schwarze Hündin mit grauer Schnauze und ein paar grauen Haaren zwischen den Ohren. Schwanzwedelnd und mit einem Lächeln im Gesicht steht sie da. Sie sieht glücklich aus. Ein normaler Hund eben.

Wer Louise so sieht, kann sich kaum vorstellen, was sie schon alles erlebt haben muss:

Die ersten Jahre ihres Lebens verbrachte sie zusammen mit ungefähr 300 anderen Hunden halbwild auf dem Busca-Hof in Massbach. Im Jahr 2000 wurden die Hunde befreit und auf die bayerischen Tierheime aufgeteilt, wo die Welpen vermittelt wurden und die älteren Tiere meist in Rudelhaltung ohne große menschliche Ansprache lebten.

Als Louise im Tierheim Bayreuth einzog, war sie geschätzt 4-5 Jahre alt. Wie viele andere Busca-Hunde war sie sehr scheu und ließ sich nicht anfassen.

Erst im Herbst des Jahres 2006, nach 6 Jahren auf der großen Wiese hinter dem Tierheim, gelang es einer Tierpflegerin und einer Ehrenamtlichen durch intensive Beschäftigung, Louise an Berührungen zu gewöhnen. Zu diesem Zeitpunkt war sie die letzte der Bayreuther Busca-Hunde, ihre Gefährten waren entweder verstorben oder hatten den Sprung ins Leben bei einer Familie geschafft. Und auch sie lernte nun schnell. Nach kurzer Zeit ließ sie sich ein Brustgeschirr anziehen und machte erste zaghafte Schritte an der Leine.

Und dann kam der große Tag: Louise verließ im Oktober 2006 erstmals in ihrem Leben an Geschirr und Leine das Tierheimgelände und wagte den Schritt ins wahre Leben.

  

 

Ging sie am Anfang noch sehr verschüchtert durch den Wald, so wurde sie bald sicherer und vor lauter Freude über das, was es da alles zu beschnüffeln und zu entdecken gab, kam sie aus dem Schwanzwedeln gar nicht mehr heraus. Mit riesiger Begeisterung erkundete sie Stück für Stück den Wald hinter dem Tierheimgelände, wurde immer selbstsicherer und begann, sich merklich auf die täglichen Erkundungstouren zu freuen.

Und nicht nur das: Als das Spazierengehen zur Routine geworden war, versuchte ihre Gassigeherin, eigentlich eher spaßeshalber, ihr Sitz beizubringen. Am Anfang blickte Louise noch etwas hilflos drein, verstand nicht ganz, was sie da jetzt machen sollte. Aber dann, als sie verstanden hatte, worum es ging, war sie eifrig bei der Sache. Und schon bald klappte das Kommando Sitz wie geschmiert. Auch Platz hat sie innerhalb weniger Tage zuverlässig erlernt, sie kommt auf Zuruf und schaut überhaupt auf Spaziergängen immer, was „das andere Ende der Leine“ macht.

Kurz: Sie ist ein Traumhund. Sie genießt ihr Leben, ist immer gut gelaunt und trippelt schwanzwedelnd durch die Welt. Ballspielen liebt sie nach wie vor über alles und rennt dann mit einer Geschwindigkeit über die Wiese, als wäre sie noch ein junger Hund.

Mittlerweile ist sie endgültig bei ihrer Pflegerin eingezogen und erweist sich auch in der Wohnung als völlig unkompliziert. Sie schläft entspannt auf dem Sofa oder im Katzenkörbchen und hat auch mit der Stubenreinheit, die sie ja nie gelernt hat, keinerlei Probleme.

Aus dem völlig verschüchterten und scheuen Wildhund ist ein Sofahund geworden. Menschen, die sie kennt, dürfen sie knuddeln, in bekannter Umgebung bewegt sie sich sicher und auch Unbekanntem begegnet sie mehr oder weniger souverän. Und wenn sie vor etwas oder jemand Fremden Angst hat, sucht sie Schutz bei ihrem Fraule.

 

Somit sei allen, die glauben, ein älterer Hund könne nichts mehr lernen, gesagt: Louise ist der lebendige Gegenbeweis. Sie hat im Alter von 11 Jahren all das gelernt, was ein „normaler“ Hund als Welpe lernt und das, obwohl sie in der Prägephase wohl kaum etwas kennengelernt hat. Es ist also durchaus möglich. Mit viel Geduld und Liebe kann man auch einem alten Hund noch eine Menge beibringen.

Es geht einem das Herz auf, wenn man sieht, wie dieser Hund, der den Großteil seines Lebens ohne viel menschliche Zuwendung verbracht hat, nun doch noch zu dem werden durfte, was sie heute ist: Ein glücklicher Hund, dessen Schwanzwedeln oder zufriedenes Schnarchen auf der Decke so viel mehr Wert ist, als alles Geld der Welt.

 

Louise – ein Schicksal mit Happy End – aber wie viele arme Seelen gibt es noch, die dieses Happy End bis jetzt nicht erleben durften, weil sich niemand für sie interessiert, einfach deshalb, weil sie zu alt oder zu scheu sind?

 

 

 

 

Unsere Sorgenkinder

 

 

Liebe Tierfreunde! Wie in jedem Tierheim gibt es auch bei uns immer wieder Hunde, für die es nicht einfach ist, ein neues Zuhause zu finden, weil sie „verhaltensauffällig“ sind. Manche verlangen wegen ihrer Vergangenheit von ihren neuen Besitzern viel Erfahrung, Geduld und Einfühlungsvermögen.
Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, einem dieser Hunde zu helfen? Dann sehen Sie sich doch unsere Sorgenkinder einmal näher an.

 

 

 


Achtung: Alle Angaben zu den Tieren sind ohne Gewähr.
Wenn Sie an einem von ihnen Interesse haben und ausführlichere Informationen wünschen, können Sie uns ganz einfach per Telefon unter der Nummer 0921 / 62634 oder über e-mail erreichen. Noch besser: kommen Sie einfach während der Öffnungszeiten vorbei und schauen Sie sich um. Es warten noch viele andere Tiere auf ein gutes Zuhause.