Nimmt das Tierheim Pensionsgäste?
Hund / Katze entlaufen! - Was kann ich tun?
Warum kommen Tiere ins Tierheim?
Hunde aus dem Süden
Wie kann ich den Tierheim-Tieren helfen?
Wie werde ich Mitglied im Tierschutzverein Bayreuth?
Kostet ein Tier aus dem Tierheim etwas?
Gibt es auch Rassehunde und Rassekatzen im Tierheim?
Wie alt wird mein Tier?

Nimmt das Tierheim Pensionsgäste?
Ja. Wenn Sie in den Urlaub fahren möchten und Ihr Tier nicht mitnehmen können, besteht die Möglichkeit es ins Tierheim in Pension zu geben. Allerdings sind die Aufnahmemöglichkeiten begrenzt. Besonders in der Ferienzeit ist es daher notwendig, das Tier vorher rechtzeitig anzumelden. Vorraussetzung ist selbstverständlich, daß Ihr Tier ausreichend geimpft und gesund ist, Hunde müssen außerdem über eine Haftpflichtversicherung verfügen.

Tagespreise Pensionstiere:

Hunde: 9,- Euro

Katzen: 4,- Euro

größere Kleintiere (Kaninchen, Meerschweinchen): 2,- Euro

kleinere Kleintiere (Ratten, Hamster, Vögel): 1,50 Euro

Bei Kleintieren gilt: Bei mehreren Tieren im gleichen Käfig kostet das erste Tier den vollen Preis, jedes weitere Tier die Hälfte.

Grundsätzlich sollten Sie aber bedenken, daß ein Aufenthalt im Tierheim großen Streß bedeutet. Im Interesse Ihres Tieres sollten Sie sich zunächst bemühen, ob sich nicht jemand findet, der das Tier zu Hause versorgen kann. Übrigens: Sowohl im Inland als auch im Ausland gibt es viele Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze, in denen man mit Hund Urlaub machen kann. Adressen finden Sie z.B. in Tierzeitschriften.

 

Nach oben

 

 


Hund / Katze entlaufen! - Was kann ich tun?
Auch wenn man noch so gut aufpasst, kann es passieren, daß die Katze zur Wohnungstür hinausspaziert und nicht wieder kommt, oder daß der Hund auf dem Spaziergang davonrennt und nicht mehr nach Hause findet. Viele aufgeregte Tierbesitzer sind dann ratlos und wissen nicht was zu tun ist.

Wichtig ist zunächst die Vorbeugung:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Tier zu kennzeichnen, so daß man den Besitzer leicht ausfindig machen kann. Für Hunde gibt es zum Beispiel verschiedene Anhänger fürs Halsband, in Herzform oder als Metallröhrchen, in die man einen Zettel mit Namen des Hundes, Namen des Besitzers und die Telefonnummer geben kann. Leider sind diese Anhänger oft unzuverlässig, da sie abreißen können. Deshalb ist es sinnvoll, ein breites Lederhalsband zu verwenden und die Angaben ins Innere des Halsbandes zu schreiben. Trotzdem kann es passieren, daß auch ein Halsband verloren geht, und Katzen sollte man sowieso kein Halsband umlegen, da sie damit hängenbleiben, oder sich gar strangulieren können.
Die sicherste Methode ist daher, sein Tier, egal ob Hund oder Katze, tätowieren zu lassen. Dazu geht man zu seinem Tierarzt, der dem Tier eine Kennummer ins Ohr tätowiert. Bei Katzen sollte man dies am besten bei der ohnehin notwendigen Kastration durchführen lassen, die Kosten liegen dann nur bei ca. 5 Euro! Die Tätowierung ist zwar grundsätzlich sehr zuverlässig, dennoch kommt es vor, daß mit zunehmendem Alter des Tieres die Nummer verblasst.
Deshalb hat sich immer mehr eine neuere Methode durchgesetzt. Hierbei wird ein winziger Microchip direkt unter die Haut injiziert. Dieser Vorfang erfordert nicht einmal eine Narkose. Später kann das Tier dann mit einem entsprechenden Lesegerät sofort identifiziert und der Besitzer verständigt werden.
Bei Katzen empfehlen wir dennoch zusätzlich zum Chippen stets zu tätowieren, weil viele Menschen Freigängerkatzen gerne spontan adoptieren und nur die Täto-Nummer dagegen einen relativ zuverlässigen Schutz bietet.
Täto-Nummer und Chipnummern kann man übrigens kostenlos bei TASSO und dem Deutschen Haustierregister registrieren lassen.

Die Kennzeichnung Ihres Tieres wird eine eventuelle Suche jedenfalls enorm erleichtern. Hier finden Sie noch einige Tips, die Ihnen im Notfall helfen werden:

Ist ein Hund in unbekanntem Gelände entlaufen, wartet man am besten an der Stelle, an der man ihn zuletzt gesehen hat. In der Regel hat der Hund einen guten Orientierungssinn und kommt dorthin zurück, um seine Menschen zu suchen. Wenn möglich sollte zusätzlich jemand zu Hause warten, manche Hunde machen sich auch aus entlegensten Gebieten auf den Heimweg.
Bei Katzen sollte auch möglichst immer jemand zu Hause sein, damit das Tier, falls es doch nach Hause findet, nicht vor verschlossener Türe steht. Sie können natürlich zusätzlich einen Suchtrupp losschicken. Wichtig ist es auch, in Garagen, Kellern oder Abstellkammern, die selten benutzt werden, nachzusehen, ob die Katze nicht versehentlich eingesperrt wurde.
Bleibt die erste Suche erfolglos gibt es noch keinen Grund zur Verzweiflung.

Der nächste Schritt ist der Anruf im Tierheim. Melden Sie dort wann und wo Ihr Hund / Ihre Katze entlaufen ist und geben Sie eine möglichst genaue Beschreibung. Vielleicht haben Sie Glück und er / sie ist bereits dort! Oder man kann Sie zurückrufen wenn er / sie später noch gebracht wird.

Für den Fall, daß Ihr Tier angefahren wurde, sollten Sie auch bei den Tierärzten nachfragen, ob es vielleicht verletzt dorthin gebracht wurde.

Hilfreich ist oft auch eine Zeitungsannonce (evtl. mit Bild oder Ausschreiben einer Belohnung).
Bitten Sie auch Ihre Nachbarn darum, nach Ihrem Tier Ausschau zu halten.

Zusätzlich können Sie in dem Gebiet, in dem Ihr Hund/Ihre Katze verschwunden ist, Zettel aufhängen.

In Bayreuth gibt es auch die Möglichkeit eine kostenlose Vermißtenmeldung im Radio (Radio Mainwelle, Tel. 0921 / 75 75 00) durchsagen zu lassen.

Mit etwas Glück sind Sie und Ihr Tier dann bald wieder vereint.

 

Nach oben

 

Warum kommen Tiere ins Tierheim?
Der verlassene, angebundene Hund am Autobahnparkplatz ist Dank groß angelegter Aufklärungskampagnen immer seltener geworden. Trotzdem kommt jedes Jahr eine Anzahl von Fundtieren ins Tierheim, die nicht mehr abgeholt werden. Dies gilt insbesondere für Katzen, die in großer Zahl aufgegriffen werden. Viele Tiere sind nach wie vor nicht tätowiert und können trotz umfangreicher Vermisstenlisten, die wir im Tierheim führen, nicht mehr ihren Besitzern zugeordnet werden.
Viele unserer Schützlinge werden aber von ihren Vorbesitzern bei uns abgegeben. Oft handelt es sich um Tiere, die plötzlich langweilig, unbequem oder einfach zu groß geworden sind. Viele Menschen müssen sich aber auch wegen Umzug, Scheidung, Allergie oder Einzug ins Altersheim von ihren langjährigen Freunden trennen.
Ein besonders trauriges Kapitel sind Tiere, die aufgrund von Anzeigen ins Tierheim gebracht werden. Diese sind oft völlig verwahrlost, krank, misshandelt oder durch lange Einzelhaft verängstigt oder abgestumpft. Dank liebevoller Pflege und tierärztlicher Versorgung gelingt es aber in den meisten Fällen schnell, solchen Tieren neuen Lebensmut zu geben.

 

Nach oben

 

Hunde aus dem Süden
Spielen Sie mit dem Gedanken, einem Streunerhund aus einem Mittelmeerland ein Zuhause zu geben? Vielleicht haben Sie gehört, daß das Tierheim Bayreuth im November 2002 zwei Hunde aus dem Süden aufnahm, bei denen eine Leishmanioseinfektion festgestellt wurde. Dies warf auch bei uns die grundsätzliche Frage auf, in wie weit es sinnvoll ist, Tiere aus dem Süden (aber auch aus osteuropäischen Ländern) nach Deutschland zu bringen.

Das Tierheim Bayreuth beteiligt sich nicht mehr an solchen Importaktionen, allein schon aus dem einfachen Grund, daß hier in Deutschland die Tierheime bereits durch die einheimischen "Wegwerfprodukte" mehr als gut gefüllt sind. Dem Gegenüber stehen die Gefahren des Einschleppens von verschiedenen Krankheiten, die oft nicht nur schwer und teuer zu behandeln sind, sondern auch andere Hunde gefährden können.
Wenn Sie sich weiter über die Gefahren des Imports von Mittelmeerhunden, insbesondere jedoch auch über die gängigsten Mittelmeerkrankheiten, namentlich Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose und Dirafilariose informieren möchten, liegt im Tierheim Bayreuth eine kleine Informationsbroschüre aus.
Bitte sehen Sie sich zunächst in den Tierheimen in Ihrer Nähe um. Auch hier in Deutschland gibt es viele arme Tiere, für die der Tierheimzwinger die Endstation bedeutet, weil niemand sie haben will.

 

Nach oben

 

Wie kann ich den Tierheim-Tieren helfen?
Es gibt viele Wege den Tieren zu helfen. Es ist schön, wenn jeder auf seine Weise dazu beiträgt, das schwere Los der verlassenen Tiere zu lindern.

Dringend gesucht werden immer Menschen, die einen Teil ihrer Freizeit opfern können, und aktiv mitarbeiten, z.B. bei Kontrollen, um Anzeigen nachzugehen, oder um Interessenten über Tiere zu beraten. Wenn Sie sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit interessieren, senden Sie uns einfach eine E-Mail damit wir Kontakt zu Ihnen aufnehmen können.

Wenn Sie nachmittags unter der Woche Zeit haben, besteht die Möglichkeit, während der Öffnungszeiten Hunde spazieren zu führen. Denn diese brauchen Kontakt zu verständnisvollen Menschen und Bewegung, um nicht psychisch abzustumpfen. Ebenso freuen sich unsere Katzen über „Katzenstreichler“ die ihnen die Streicheleinheiten geben, die sie so sehr vermissen, da sie sonst nur wenig Kontakt zu Menschen erhalten.

Wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, unsere Arbeit durch persönliche Mitarbeit zu unterstützen, können Sie uns ja vielleicht finanziell weiterhelfen. Für jegliche Spenden sind wir sehr dankbar, denn ohne Geld ist unsere Arbeit gar nicht möglich.

Eine finanzielle Spende ist Ihnen zu anonym? Dann übernehmen Sie doch eine Patenschaft für einen unserer Schützlinge. Nähere Information über Patenschaften finden sie hier.


Auch über Sachspenden wie sinnvolles Hunde- und Katzenspielzeug, Kratzbäume, Decken, geräumige Kleintierkäfige, Transportboxen, aber auch Futter (Hunde- und Katzenfutter, Karotten und Salat, für die Hasen und Meerschweinchen, etc.) freuen wir uns sehr.


Manche Tiere sitzen schon jahrelang im Tierheim. Werbung für unsere Schützlinge zu machen ist aber leider auch sehr teuer. Deshalb wäre es auch eine große Hilfe, wenn jemand ab und zu eine Zeitungsannonce, mit oder ohne Bild, spendieren würde.

Haben Sie eine Homepage? Dann "linken" Sie doch das Tierheim (www.tierheim-bayreuth.de), damit noch mehr Menschen zu unseren Seiten finden.


Die einfachste Art, auf die Sie uns unterstützen können, ist, wenn Sie für nur 15 Euro im Jahr Mitglied im Tierschutzverein werden.

 

Nach oben

 

Wie werde ich Mitglied im Tierschutzverein Bayreuth?
Ein Tierheim und Tierschutzverein kann nur so gut sein wie seine Mitglieder. Je mehr Mitglieder er hat, und je mehr persönlichen Einsatz diese bringen, desto besser kann er den Tieren helfen. Deshalb sind wir auch auf Sie angewiesen. Die Mitgliedschaft erhalten Sie für nur 15 Euro im Jahr. Einen Antrag auf Mitgliedschaft senden wir Ihnen gerne zu. Schreiben Sie uns einfach per E-Mail ihre Adresse. Auch die Satzung des Tierschutzvereins können Sie übrigens jederzeit anfordern.

 

Nach oben

 

Kostet ein Tier aus dem Tierheim etwas?
Im Tierheim werden die Tiere natürlich nicht "verkauft", sie sind ja schließlich keine Ware. Erwartet wird jedoch eine angemessene Spende (die sogenannte Schutzgebühr) um zumindest einen Teil der Kosten (Impfungen, tierärztliche Behandlungen, Futter, etc.) zu decken.
Die Schutzgebühren für unsere Tiere erfahren Sie im Tierheim direkt, sie sind vom Alter des Tieres abhängig, jedoch nicht verhandelbar. Wer die Schutzgebühr scheut, sollte generell vom Erwerb eines Tieres Abstand nehmen, denn möglicherweise ist er oder sie im Falle der Erkrankung des Tieres auch dann nicht bereit, die notwendige tierärztliche Behandlung zu bezahlen.
Überhaupt verursacht ein Betrieb wie ein Tierheim enorme Kosten. Mit den Mitgliedsbeiträgen (nur 15 Euro im Jahr) lassen sich oft nicht einmal die Heizkosten decken. Deshalb sind das Tierheim und seine Bewohner über jede finanzielle Unterstützung immer dankbar.

 

Nach oben

 

Gibt es auch Rassehunde und Rassekatzen im Tierheim?
Neben den vielen originellen Mischlingen finden sich auch immer wieder Rassehunde in den Tierheimen. Ein Rassehund hat seine Besitzer natürlich eine Stange Geld gekostet und wird deshalb nicht so leicht ausgesetzt. Doch Allergien, Scheidungen, Wohnungswechsel oder Krankheit machen auch vor den Besitzern von Rassehunden nicht halt.
Deshalb sollten Sie, wenn Sie einen Rassehund suchen, immer erst ins Tierheim schauen. Vielleicht wartet dort Ihr Traumhund auf Sie.

Die häufigsten Tierheimkandidaten sind die Deutschen Schäferhunde. Sie findet man in allen Farbschlägen und Altersstufen.
Andere Rassen, die man immer wieder in Tierheimen findet, sind:
Huskies, Dobermänner, Rottweiler, Dackel, Cockerspaniel, Collies, Yorkshire Terrier, Pudel, Boxer u.a.
Doch auch andere, teils seltene Rassen wurden schon im Tierheim Bayreuth abgegeben:
Afghanen, Barzois, Bearded Collies, Golden Retriever, Neufundländer, Shi-Tzus, Pekinesen, Kaukasische Owtscharki, Wolfsspitze, Briards, Setter und viele andere.

Die häufigste Rassekatze im Tierheim ist die Perserkatze. Leider werden diese Tiere oft unüberlegt angeschafft. Das Fell der Perserkatze braucht viel Pflege, denn allein können die Tiere ihr langes Fell nicht sauber halten. Viele Perser kommen in schlimmem Zustand ins Tierheim, so daß das verfilzte Fell erst einmal abgeschoren werden muß. Aus so einem "häßlichen Entlein" wird aber bei guter Pflege bald wieder eine Katzenschönheit.

 

Nach oben

 


Wie alt wird mein Tier?
Natürlich kann man nie vorhersagen, wie lange einem ein Tier erhalten bleibt. Aber jede Tierart hat eine gewisse Lebenserwartung, die man bedenken sollte, bevor man sich ein Tier anschafft. Schließlich will Ihr neuer Hausgenosse sein ganzes Leben bei Ihnen verbringen und nicht wegen Umzug, Berufswechsel oder aus anderen absehbaren Gründen gleich wieder abgeschoben werden.
Man kann sagen, daß ein Hund durchschnittlich 13 Jahre (sehr große Rassen nur 10 Jahre, kleine Rassen manchmal bis zu 18 Jahre!) alt wird.
Das Durchschnittsalter für Katzen liegt bei 17 Jahren.
Kaninchen und Meerschweinchen werden etwa 10 Jahre alt.
Hamster, Mäuse und Ratten leben ca. 1-3 Jahre.
Wellensittiche und Kanarienvögel erreichen ca. 7-12 Jahre.

 

Nach oben

 

Noch Fragen?
Schreiben Sie uns einfach, wir helfen Ihnen gern! E-Mail.

 

Fragen und Antworten